Ein Walkman kann nicht nur einfach Audiokassetten wiedergeben, er eignet sich vor allem auch um die Wahrnehmungsfähigkeit zu fördern, um Klanglandschaften künstlerisch und individuell zu gestalten und dafür, verschiedene Klangräume und Klangereignisse gezielt zu kombinieren. Seit den neunziger Jahren haben einige Audiokünstler wie Walter Siegfried, Christina Kubisch oder Peter Albinger u. a. bewiesen, dass der Walkman die auditive und visuelle Wahrnehmung sensibilisieren kann.
Nicht nur Kinder und Jugendliche nutzen ihn als Medium, sondern auch Künstler, denen er entweder als Thema in ihren Projekten dient oder in ihren künstlerischen Produktionen als technische Grundlage.
Mit dem Ziel, den Walkman nicht nur als Lärmapparat, sondern als eine echte Wahrnehmungsquelle zu sehen, werden in wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeiten die Besonderheiten der Wahrnehmung von Umwelt und Musik, neben Hörspiel-und Klangkunstprojekten dargestellt.
Mit dem Walkman ändert sich nicht nur die Wahrnehmung der Außenwelt, sondern auch die Akustik, die die Kopfhörer bieten. Durch ihn wird der Hörer nicht unbedingt von der Außenwelt isoliert, sondern er kann die Umwelt in einer neuen Beziehung wahrnehmen. Die akustische Ebene wird durch den Kopfhörer von der visuellen getrennt, wodurch der Walkman-Hörer eine sogenannte Raum-Spaltung erlebt. Ein Raum im Raum kann geschaffen werden, wenn eine spezifische akustische Raumgestaltung im Gegensatz zu den akustischen Eigenschaften im Umweltraum stehen.
Somit ist der Walkman nicht, wie oft behauptet wird, ein Mittel zur Flucht aus der Realität, sondern ein durchaus begeisterndes Phänomen, das die Wahrnehmung technisch gestalten kann, was auch für die Walkman-Kunst eingesetzt wird.
Das sogenannte Raum-im Raumhören findet dann statt, wenn der Nutzer über den Kopfhörer Musik hört und sich gleichzeitig in einer Umgebung befindet, in der viele Menschen durcheinander reden, z.B. mit einem Walkman Handy. Somit ist ein Walkman-Hörer nicht unbedingt akustisch abgeschottet, wie viele denken.
Die Aufmerksamkeit auf sinnliche Phänomene ist dann gesteigert, wenn wir durch den Walkman einen Bruch in der akustischen Landschaft erleben, vor allem wenn zwei gegensätzliche akustische Räume präsent sind, die uns irritieren können.
Mobile Klangkunst
Ein Walkman kann nicht nur einfach Audiokassetten wiedergeben, er eignet sich vor allem auch um die Wahrnehmungsfähigkeit zu fördern, um Klanglandschaften künstlerisch und individuell zu gestalten und dafür, verschiedene Klangräume und Klangereignisse gezielt zu kombinieren. Seit den neunziger Jahren haben einige Audiokünstler wie Walter Siegfried, Christina Kubisch oder Peter Albinger u. a. bewiesen, dass der Walkman die auditive und visuelle Wahrnehmung sensibilisieren kann.
Nicht nur Kinder und Jugendliche nutzen ihn als Medium, sondern auch Künstler, denen er entweder als Thema in ihren Projekten dient oder in ihren künstlerischen Produktionen als technische Grundlage.
Mit dem Ziel, den Walkman nicht nur als Lärmapparat, sondern als eine echte Wahrnehmungsquelle zu sehen, werden in wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeiten die Besonderheiten der Wahrnehmung von Umwelt und Musik, neben Hörspiel-und Klangkunstprojekten dargestellt.
Mit dem Walkman ändert sich nicht nur die Wahrnehmung der Außenwelt, sondern auch die Akustik, die die Kopfhörer bieten. Durch ihn wird der Hörer nicht unbedingt von der Außenwelt isoliert, sondern er kann die Umwelt in einer neuen Beziehung wahrnehmen. Die akustische Ebene wird durch den Kopfhörer von der visuellen getrennt, wodurch der Walkman-Hörer eine sogenannte Raum-Spaltung erlebt. Ein Raum im Raum kann geschaffen werden, wenn eine spezifische akustische Raumgestaltung im Gegensatz zu den akustischen Eigenschaften im Umweltraum stehen.
Somit ist der Walkman nicht, wie oft behauptet wird, ein Mittel zur Flucht aus der Realität, sondern ein durchaus begeisterndes Phänomen, das die Wahrnehmung technisch gestalten kann, was auch für die Walkman-Kunst eingesetzt wird.
Das sogenannte Raum-im Raumhören findet dann statt, wenn der Nutzer über den Kopfhörer Musik hört und sich gleichzeitig in einer Umgebung befindet, in der viele Menschen durcheinander reden, z.B. mit einem Walkman Handy. Somit ist ein Walkman-Hörer nicht unbedingt akustisch abgeschottet, wie viele denken.
Die Aufmerksamkeit auf sinnliche Phänomene ist dann gesteigert, wenn wir durch den Walkman einen Bruch in der akustischen Landschaft erleben, vor allem wenn zwei gegensätzliche akustische Räume präsent sind, die uns irritieren können.