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	<description>Die ganze Welt der Kunst</description>
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		<title>Lessings &#8220;Lob der Faulheit&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Lob der Faulheit
Faulheit, jetzo will ich dir
Auch ein kleines Loblied schenken,
Käm es nur gleich aufs Papier
Ohne lange nachzudenken
Doch, ich will mein bestes tun,
Nach der Arbeit ist gut ruhn.
Höchstes Gut! wer dich nur hat
Dessen ungestörtes Leben
Wird &#8211; ich gähn &#8211; ich werde matt -
Nu &#8211; so &#8211; magst Du mir vergebens,
Daß ich dich nicht loben kann;
Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Lob der Faulheit</strong></p>
<p>Faulheit, jetzo will ich dir<br />
Auch ein kleines Loblied schenken,<br />
Käm es nur gleich aufs Papier<br />
Ohne lange nachzudenken<br />
Doch, ich will mein bestes tun,<br />
Nach der Arbeit ist gut ruhn.</p>
<p>Höchstes Gut! wer dich nur hat<br />
Dessen ungestörtes Leben<br />
Wird &#8211; ich gähn &#8211; ich werde matt -<br />
Nu &#8211; so &#8211; magst Du mir vergebens,<br />
Daß ich dich nicht loben kann;<br />
Du verhinderst mich ja dran.</em></p>
<p>Lessings „Lob der Faulheit“ erblickte zum ersten Mal 1747 das Licht der Öffentlichkeit mit einem Abdruck in der Wochenschrift „Der Naturforscher“. Vier Jahre später fand es dann auch Eingang in die berühmten „Kleinigkeiten“ des noch jungen Dichters. Klein gerät das Lob mit nur zwei Strophen tatsächlich, beginnt bereits mit einem Zaudern und in der zweiten Strophe verliert Lessing, schon von Müdigkeit gezeichnet, den dichterischen Faden. Ist die Faulheit am Ende gar nicht derart lobenswert? Behindert sie ihre eigene Huldigung und jedes größere Werk?</p>
<p>Es ist die populäre Zeit der scherzhaften Lyrik als Gotthold Ephraim Lessing diese Verse schreibt. Der literarische Zeitgeist suchte eine ironisch-witzige Alternative zur Erlebnislyrik und fand sie in der Rückbesinnung auf den altgriechischen Dichter Anakreon. Dieser hatte auf poetische Art das schöne Leben und den Genuss weltlicher Freuden zum Ideal erhoben. Auch Lessing wendet sich gern dem Themenkreis von Amüsement und Müßiggang zu und dichtet sein „Lob der Faulheit“ passend zum Sujet in alternierenden Versen &#8211; lockere Poetik nach barocker Alexandriner-Strenge. Kreuz- und paarweise gereimt entsteht ein kleines Stück leichter und fröhlicher Unterhaltung. Doch dann reißt der dichterische Faden, Reime fließen zäher und Pausen bemächtigen sich der zweiten Strophe. Ein Paarreim mit resignierender Erkenntnis beendet das Unterfangen und das geplante Lob erscheint sehr unvollständig. So schön Genuss und Sinnesfreuden sein mögen, ihr Übermaß kann zum Hemmschuh geraten.</p>
<p>Wo Dichtung gewöhnlich ein Loblied ausführlichst und blumig bis zur Ode hin ausgestalten kann, gerät das „Lob der Faulheit“ sehr knapp und enthält fast keine würdigenden Bezüge auf das Thema. Es ist eine Huldigung der augenzwinkernden Art, die zwar das „höchste Gut“ Faulheit preist, aber noch viel deutlicher ausmalt, wozu diese fähig sein kann. Am Ende bleibt jedes Werk beschränkt und unvollendet, wo eigentlich etwas entstehen sollte und selbst dem tatenhungrigsten Dichter versagen dann die Worte.</p>
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		<title>Kunst am Bau</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strömungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunst am Bau obliegt auf der einen Seite der Verpflichtung des Bundes als Bauherrn, der einen gewissen prozentualen Anteil der Bausumme für die Stärkung dieses Genres zur Verfügung stellt, und auf der anderen Seite der privaten Bauherrn, die, je nachdem wie groß sie sind, welcher Rechtsform sie unterliegen und welcher Eigeninitiative einzelner Führungskräfte sie ausgesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst am Bau obliegt auf der einen Seite der Verpflichtung des Bundes als Bauherrn, der einen gewissen prozentualen Anteil der Bausumme für die Stärkung dieses Genres zur Verfügung stellt, und auf der anderen Seite der privaten Bauherrn, die, je nachdem wie groß sie sind, welcher Rechtsform sie unterliegen und welcher Eigeninitiative einzelner Führungskräfte sie ausgesetzt sind, ihr Engagement walten lassen.<br />
Kunst am Bau ist dauerhaft und unwiderruflich mit dem jeweiligen Bauwerk verbunden oder auf dem entsprechenden Grundstück installiert.</p>
<p>Gerade diese Tatsache zeigt die Problematik auf, die sich daraus ergibt. Der Freiraum des Künstlers wird eingeengt in die vorhandenen Ressourcen wie Bauwerk und Grundstück, Finanzierung und Lebensdauer des Bauwerks. Der Künstler steht somit immer im Spannungsfeld von Material und Raum, der Funktion des Gebäudes und der Bedeutung des Ortes. Diese Herausforderung kann natürlich auch eine Chance sein, unserer Kulturnation ein Antlitz zu geben. Eine bloße Diffamierung als Auftragskunst hat die Kunst am Bau nicht verdient und sie sollte auf jeden Fall auf gleicher Ebene des Respekts angesiedelt werden wie die der Architektur.<br />
Kunst am Bau unterscheidet sich wesentlich von anderen Ausstellungsarten und es drängt sich der Verdacht auf, dass sich nur klassische Skulpturen und Malereien eignen. Dabei hat ein Künstler auch noch andere, nicht etablierte, Möglichkeiten. Denkbar wären Kunst per Video und CD, oder auch vielfältige Kunstaktionen.<br />
Bedingt durch die öffentlichen Standorte der Gebäude, müssen die dort ein- und ausgehenden Menschen in die Planung eines Kunstwerkes mit einbezogen werden.</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass mit der Kunst am Bau Menschen in Berührung kommen, die sich nicht gezielt mit Kunst auseinander setzen wollen. Das bedeutet, dass der Künstler einerseits Geduld und ein gewisses Gespür diesen Menschen gegenüber aufbringen sollte und die wiederum sollten Verständnis für zeitgenössische Kunst und eine gewisse Anerkennung für das künstlerische Schaffen mitbringen.</p>
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		<title>Kunstrichtungen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strömungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die verschiedenartigen Kunstepochen stehen in engem Zusammenhang mit der Herausbildung und der Umsetzung zahlreicher Kunstrichtungen. Sie umfassen ein breites Band von der klassischen Kunst bis hin zu den modernen Kunstrichtungen.
Auf jedem Gebiet der Kunst sind von unterschiedlichen Faktoren beeinflusste Richtungen und Strömungen zu entdecken. Diese entwickeln sich in Abhängigkeit von geschichtlichen und sozialen Vorgängen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die verschiedenartigen Kunstepochen stehen in engem Zusammenhang mit der Herausbildung und der Umsetzung zahlreicher Kunstrichtungen. Sie umfassen ein breites Band von der klassischen Kunst bis hin zu den modernen Kunstrichtungen.<br />
Auf jedem Gebiet der Kunst sind von unterschiedlichen Faktoren beeinflusste Richtungen und Strömungen zu entdecken. Diese entwickeln sich in Abhängigkeit von geschichtlichen und sozialen Vorgängen, den künstlerischen Fähigkeiten und den individuellen Neigungen, Ausdrucksmöglichkeiten und Materialien, deren sich die Künstler bedienen. Die Kunstrichtungen zeigen sich auf den Gebieten der textilen Kunst, der Malerei, der Musik, der Bildhauerei und in der Arbeit der Schriftsteller. Kunstrichtungen bestehen somit nicht nur in der Malerei. Auch im Zusammenhang mit der Fotografie sind abweichende Kunstrichtungen entstanden.<br />
Bekannte Kunstrichtungen sind zum Beispiel der Expressionismus, der Barock, abstrakte Malerei, der Jugendstil oder der Impressionismus. Dabei sind jedoch noch nicht alle Kunstrichtungen aufgezählt. Sie sind so vielgestaltig wie das künstlerische Schaffen der Menschen selbst.</p>
<p>Eine Besonderheit unter den Kunstrichtungen stellt die sogenannte Computerkunst dar. Sie hat sich erst seit dem Bestehen der elektronischen Datenverarbeitung und den damit verbundenen Möglichkeiten herausgebildet und wird auch als Kunst bezeichnet, welche von Computern erzeugt wird.</p>
<p>Die Kunstrichtungen sind eine Möglichkeit, unterschiedliche Ausdrucksweisen und Darstellungen einer Einteilung zu unterziehen. Dabei sind Kunstrichtungen bemüht, die charakteristischen Merkmale einzelner Stile zu erklären. So stellt die Kunstrichtung des Expressionismus beispielsweise eine künstlerische Bewegung dar, welche sich durch markante Stile ausdrückt, um den Empfindungen Ausdruck zu verleihen. Der Realismus als Kunstrichtung ist wiederum dadurch gekennzeichnet, dass er sich unmittelbar am Vorbild der Natur festhält und keine eigenen Interpretationen zulässt.</p>
<p>Die Kunstrichtungen wurden geprägt von Künstlern der ganzen Welt und unterschiedliche Zeitepochen durchlebten. Aus diesem Grund sind die Kunstrichtungen so vielseitig und stellen sich auch in der Architektur, im Kunsthandwerk und dem grafischen oder theatralischen Schaffen dar. In diesem Rahmen unterscheiden sich die Kunstrichtungen in vielen Merkmalen untereinander und sind zum Teil scharf voneinander trennbar.</p>
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		<title>Kunstvereine in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunstvereine sind, im Gegensatz zu Kunstmuseen, in der Regel gemeinnützige Vereine, die sich weitestgehend über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren. In Deutschland findet man in beinahe jeder Stadt einen Kunstverein. Etwa 270 Kunstvereine gibt es derzeit im Land. Die Tradition der Kunstvereine reicht zurück in die Zeit der Aufklärung und Ziel war es damals, und ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunstvereine sind, im Gegensatz zu Kunstmuseen, in der Regel gemeinnützige Vereine, die sich weitestgehend über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren. In Deutschland findet man in beinahe jeder Stadt einen Kunstverein. Etwa 270 Kunstvereine gibt es derzeit im Land. Die Tradition der Kunstvereine reicht zurück in die Zeit der Aufklärung und Ziel war es damals, und ist es vielerorts bis heute, den Bürgern die zeitgenössische Kunst nahezubringen und den Künstlern ein Forum zu bieten, in dem sie ihre Werke ausstellen können. </p>
<p>Viele der Kunstvereine bieten vor allem Künstlern der Region einen Ort, an dem sie ihre Werke zeigen und auch verkaufen können. Der älteste Kunstvereins Deutschlands ist die Albrecht-Dürer-Gesellschaft in Nürnberg, die bereits 1792 entstand. Vor allem die Kunstvereine der größeren Städte, wie etwa der Frankfurter Kunstverein, die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst in Berlin oder der Kunstverein in Hamburg, sind längst zu Wegweisern geworden für die Kunstszene, und ihre Ausstellungen finden oft bundesweit Beachtung. Die Kunstvereine sind offen für neue und experimentelle Kunstformen. In den größeren Kunstvereinen stellen auch durchaus renommierte Künstler ihre Werke aus. Dadurch, dass die Kunstvereine größtenteils von ihren Mitgliedern finanziert werden, und oftmals nur wenige oder gar keine Zuschüsse bekommen, ist der finanzielle Spielraum bei einigen der kleineren Kunstvereine sehr beschränkt. Viele bieten so neben den Ausstellungen auch Workshops, Kurse oder Kunstreisen an. Mitglieder erhalten die Zusatzleistungen oft zu günstigeren Konditionen.</p>
<p>Die Vielzahl der Kunstvereine in Deutschland macht es schwer einen Gesamtüberblick zu erhalten, aber einem Ziel haben sich alle verschrieben, und das ist die Förderung der zeitgenössischen Kunst. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) ist der Dachverband der über 270 Kunstvereine im Land, und vertritt deren Interessen gegenüber der Politik, ist auf Kunstmessen präsent und verleiht jährlich, gemeinsam mit der ART Cologne einen Kunstverein-Preis. Die Kunstvereine in Deutschland haben einen wesentlichen Anteil an der Vermittlung zeitgenössischer Kunst.</p>
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		<title>Berühmte Kunst Museen in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 22:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berühmte Kunst Museen gibt es in Deutschland in fast allen größeren Städten. Beginnen wir im Süden. Dort befindet sich München mit gleich einer ganzen Reihe von bedeutenden Kunst Museen. Beispielsweise die Neue und Alte Pinakothek sowie die Pinakothek der Moderne. Hier befinden sich Werke von Monet und Degas, von Rubens und Rembrandt und vieler moderner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berühmte Kunst Museen gibt es in Deutschland in fast allen größeren Städten. Beginnen wir im Süden. Dort befindet sich München mit gleich einer ganzen Reihe von bedeutenden Kunst Museen. Beispielsweise die Neue und Alte Pinakothek sowie die Pinakothek der Moderne. Hier befinden sich Werke von Monet und Degas, von Rubens und Rembrandt und vieler moderner Künstler. Daneben gibt es noch das Lenbachhaus, in welchem Bilder der Maler des Blauen Reiters ausgestellt sind.</p>
<p>In Frankfurt am Main befindet sich das Städelsche Kunstinstitut. Dort sind vor allem &#8220;Der Geograph&#8221; und die Lucca-Madonna des Jan van Eyck sehenswert. Auch Kassel in Nordhessen besticht mit einigen sehenswerten Museen. Vor allem der Galerie der Alten Meister in Schloss Wilhelmshöhe, wo sich unter anderem Rembrandt und viele andere niederländische Meister befinden.<br />
In der Neuen Galerie in Kassel findet man dagegen Künstler wie Lovis Corinth und Max Slevogt.</p>
<p>Köln gilt in Nordrhein-Westfalen als Kunstmetropole. Dort befindet sich das Wallraff-Richartz Museum, in welchem sich eine bedeutende Sammlung moderner und alteuropäischer Kunst ausgestellt sind: Munch, Liebermann, Rubens, Boucher oder Murillo.<br />
Auch das Museum Ludwig in der Rheinmetropole gilt als bedeutsames deutsches Kunstmuseum.<br />
Nicht weit entfernt liegt das Essener Museum Folkwang.</p>
<p>Im Norden Deutschlands besticht vor allem die Hamburger Kunsthalle ihre Besucher. Dort befinden sich einige der bedeutendsten Gemälde überhaupt: &#8220;Das Eismeer&#8221; von Caspar David Friedrich zum Beispiel, &#8220;Der Morgen&#8221; von Philipp Otto Runge oder &#8220;Mädchen auf der Brücke&#8221; von Edvard Munch.</p>
<p>In der Worpsweder Kunsthalle werden die Künstler der dortigen Künstlerkolonie ausgestellt: Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn, Fritz Mackensen.</p>
<p>In Hannover besticht das Sprengel Museum, in welchem vor allem moderne Künstler wie Kurt Schwitters oder El Lissitzky ausgestellt sind.</p>
<p>Eine ganz große Kunstmetropole ist natürlich Berlin. In der Berliner Gemäldegalerie hängen &#8220;Die Sprichwörter&#8221; von Bruegel. Ebenfalls befinden sich in Berlin die Neue und Alte Nationalgalerie, wobei letztere zur Museumsinsel gehört.</p>
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		<title>Galeristen und ihr Herz aus Kunst</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 22:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>

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		<description><![CDATA[Um öffentlich wirksam zu werden, braucht ein Künstler, der meist die Stille seines Ateliers bevorzugt, einen Partner – den Galeristen.
Wenn auf der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst in Paris, der FIAC, deutsche
Galerien die Mehrheit des Ausländeranteils stellen, so geschehen im Oktober 2009, wird klar, welche Bedeutung hierzulande der Kunst und ihrer Veröffentlichung zukommt. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um öffentlich wirksam zu werden, braucht ein Künstler, der meist die Stille seines Ateliers bevorzugt, einen Partner – den Galeristen.</p>
<p>Wenn auf der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst in Paris, der FIAC, deutsche<br />
Galerien die Mehrheit des Ausländeranteils stellen, so geschehen im Oktober 2009, wird klar, welche Bedeutung hierzulande der Kunst und ihrer Veröffentlichung zukommt. Es ist nicht verwunderlich, dass es außerdem deutsche Galeristen waren, Hein Stünke und Rudolf Zwirner, deren Initiative wir die Art Cologne verdanken, die älteste Kunstmesse der Welt. Davon zeugt auch der Cologne Fine Art-Preis, den der Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen e.V. seit 1996 vergibt, und mit dem Förderprogramm für junge Künstler hat der Verband die Möglichkeiten der Galeristen beträchtlich erweitert.<br />
Um in diesem Metier Großes vollbringen zu können, sollte ein – salopp ausgedrückt – Kunstaussteller die Berufung fühlen. Eine spezielle Ausbildung gibt es nicht.</p>
<p>Mit den Namen berühmter Meister verbinden sich oft auch die Namen großer Kunstliebhaber. Genannt sei Heinz Berggruen. Als er seiner Heimatstadt Berlin die Sammlung „Picasso und seine Zeit“ übergab, begründete er damit seinen Ruhm als größter Galerist Deutschlands. Von seiner engen, freundschaftlichen Beziehung zu Picasso hatte man vordem kaum etwas gewusst. Das Museum Berggruen beherbergt heute über hundert Werke, u.a. Matisse, Klee und Cézanne.<br />
Anderen Sammlern war es gleichfalls ein Anliegen, Kunst den Menschen zugänglich zu machen. Das Museum Ludwig in Köln entstand auf diese Weise.</p>
<p>Mit ihren spektakulären Ausstellungen ist die Leipziger Galerie – gemeint ist Eigen + Art – ein Zentrum junger, unangepasster Kunst geworden. Privat, und bis 1989 illegal, hat der Galerist Gerd Harry Lybke, Künstler, die zu DDR-Zeiten verboten waren, ausgestellt und sich erfolgreich gegen das einstige Regime behauptet. Heute genießt seine Galerie den internationalen Ruf, ein absolutes Muss zu sein.<br />
Die Liebe zur Kunst ist eine bedingungslose, die dem Galeristen viel abgefordert – auch Mut.</p>
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		<title>Blechschilder zu Grossmutters Zeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nostalgie in Blech!
Seit Anfang der Neunziger Jahre, so mag der aufmerksame Beobachter festgestellt haben, hat sich peu a peu nicht nur eine Nostalgiewelle, sondern eine neue Historismuswelle ausgebreitet. Doch nicht erst seit gestern gibt es die Liebhaber und Sammler alter Werbemittel. So zum Beispiel von Werbeblechschildern traditioneller Unternehmen wie Persil, Maggi und vor allem zahlreicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nostalgie in Blech!</strong></p>
<p>Seit Anfang der Neunziger Jahre, so mag der aufmerksame Beobachter festgestellt haben, hat sich peu a peu nicht nur eine Nostalgiewelle, sondern eine neue Historismuswelle ausgebreitet. Doch nicht erst seit gestern gibt es die Liebhaber und Sammler alter Werbemittel. So zum Beispiel von Werbeblechschildern traditioneller Unternehmen wie Persil, Maggi und vor allem zahlreicher Brauereien. Gerne wird hier als Galionsfigur die weiße Persilfrau auf grünem Grund angeführt. Auch in einige Kunstausstellungen und Galerien zogen die bunten Werbeschilder bereits ein.</p>
<p>Im Zuge einer Werbestrategie des fortgeschrittenen 19. Jahrhunderts kamen die emaillierten Blechschilder in Mode, und blieben es bis in die 60er Jahre. Sie fingen die Blicke der Konsumenten durch die kräftigen, glänzenden Emaillefarben ein. Das Bild wurde oft geschaffen von namhaften Grafikern. An Häuserfassaden als auch in Geschäften und an Fahrzeugen befestigt, dienten sie dazu Kauflust zu wecken.</p>
<p>Während blecherne Verpackungen wie Waschmitteldosen Anfang in jüngerer Zeit nochmals eine Neuauflage des jeweiligen Unternehmens als Nostalgiepackung erfuhren, so wurden Neupressungen der begehrten Blechschildern nicht von entsprechenden Unternehmen in Auftrag gegeben, sondern von spezialisierten Anbietern rein für den Sammlermarkt. Und nicht alle hervorragenden Reprints werden also solche angeboten. Wo gute Preise gezahlt werden, sind eben die Fälscher nicht weit. Denn der Liebhaber zahlt durchaus vierstellige Preise. Der Reiz der schönen Schilder liegt vor allem im festgehaltenen Zeitgeist, einer oft naiv anmutenden Darstellung einer früheren heilen Welt. Auch ist Blech weniger vergänglich als andere Stoffe. Für bereits seit Jahrzehnten unverändert bestehende Firmenlogos mag das Blechschild hier ein angemessener Zeuge sein. All das macht sie zu Kunst.</p>
<p>Den Charme früher Werbung und früheren Zeitgeistes geben die Replikate bei guter Qualität sicher genauso wieder wie das Original. Den unwiderstehlichen Reiz des Originals vermag wohl nur der Sammler solcher Stücke zu erklären, der gleichen Geistes ist wie der Sammler alter Gemälde, alten Schmucks und alter Waffen. Schön sind sie allemal, die Reprints wie die Originale.</p>
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		<title>Kunst in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Kunst in Deutschland ist lang und erstreckt sich über viele verschiedene Gebiete von der Malerei über die Architektur bis hin zur Bildhauerei.
Alles begann bereits in den Klöstern des Mittelalters und den wertvollen Buchmalereien, welche dort entstanden. Einer der größten frühen Künstler in Deutschland war Albrecht Dürer aus Nürnberg, welcher mit seiner Kunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte der Kunst in Deutschland ist lang und erstreckt sich über viele verschiedene Gebiete von der Malerei über die Architektur bis hin zur Bildhauerei.</p>
<p>Alles begann bereits in den Klöstern des Mittelalters und den wertvollen Buchmalereien, welche dort entstanden. Einer der größten frühen Künstler in Deutschland war Albrecht Dürer aus Nürnberg, welcher mit seiner Kunst ganz Europa prägte. Ihm gleich taten es Matthias Grünewald oder auch Stefan Lochner in Köln. Später dann gab es einige Kunstströmungen, welche ausschließlich von Deutschland ausgingen und geprägt wurden. Dazu gehörten die Präraffaeliten im 18. und 19. Jahrhundert, welche ihre Kunst in Italien studierten. Die vielleicht bedeutendste deutsche Kunstströmung ist allerdings die Romantik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Caspar David Friedrich, dessen bekannteste Gemälde die &#8220;Kreidefelsen auf Rügen&#8221; und &#8220;Der Wanderer über dem Riesengebirge&#8221; sind, schuf Bilder voller Mystik und Dramatik, welche Gedanken an die Ewigkeit ebenso transportierten wie an die Schönheit der Natur.</p>
<p>Anfang des 20. Jahrhunderts prägte dann der Expressionismus die deutsche Kunst. Zwei Künstlergruppen waren hier besonders berühmt: &#8220;Die Brücke&#8221; und der &#8220;Blaue Reiter&#8221;. In der ersten Künstlergruppe, die ihren Sitz in Berlin hatte, war Ernst Ludwig Kirchner die prägende Gestalt, aber auch Max Pechstein oder Lovis Corinth. Zum &#8220;Blauen Reiter&#8221; aus München gehörten Künstler wie Franz Marc, Gabriele Münter, Wassily Kandinsky oder auch August Macke.</p>
<p>In den Zwischenkriegsjahren prägten der Dadaismus und der Stil des Bauhaus und Otto Dix die Kunst. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten neue junge aufstrebende Künstler ihr Gesicht zeigen. Zu ihnen gehörte beispielsweise Josef Beuys, der erstmals auch die Aktionskunst nach Deutschland brachte. Ausstellungen wie die Documenta in Kassel brachten eine moderne Kunst in Deutschland voran. Künstler wie Georg Baselitz, Jörg Immendorf oder Anselm Kiefer waren auf einmal große Namen. Künstlergruppen und Individualisten gibt es in Deutschland immer noch sehr viele. Gerade in den letzten Jahren konnten sich einige junge Künstler international profilieren.</p>
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